| Das Kieler Entenrennen 2008 |
| Veranstaltet von den Kieler
Lions Clubs mit Unterstützung vieler Sponsoren. Und wie alles, was die Löwen tun, für gemeinnützige Zwecke. 10 000 Enten gingen an den Start. Darunter auch meine: |

| An Bord eines Schiffes der
Feuer und Ölwehr hing ein wahrhaft riesiger Sack - und
der füllte sich Kiste für Kiste und Sack für Sack mit kleinen gelben Plastikenten, die alle unbedingt als Erste ins Ziel wollten. Und schnell fand sich interessiertes Publikum ein, das die Vorbereitungen gespannt verfolgte. Gleichzeitig trafen auch die großen Sponsoren-Enten ein. |
Super - Ein Störenfried. Diese Gaffer
konnten gar nicht nahe genug an die Strecke kommen.
Und da sind die Sponsoren-Enten gestartet!
Hier sortieren freiwillige Helfer die Enten
nach dem Zeitpunkt des Zieleinlaufes.
Und dann lernen Plastikenten das Fliegen.
Die Zeitungsente der Kieler Nachrichten
bereitet sich auf das Hauptrennen vor.
Angelika Volquartz (Öberbürgermeisterin)
begrüßt das Publikum und wird gleich den Sack öffnen.
Weg mit dem ollen Sack.
Die Kreuzfahrer lassen sich aber vom Trubel
weder stören noch aufhalten.

Das Ziel - hier befindet sich eine
"Entenreuse", die nur von einem Teilnehmer passiert
werden kann.
Jede Ente trägt einen Strichcode, den man
hier in der Reihenfolge des Eintreffens einscannt.
| Und das ist nun das EnTe der
Herrlichkeit. Alle 10 000 Enten werden an drei Stellen an der Kiellinie ausgeschüttet. Und jeder Teilnehmer kann sich seine Ente herausfischen. Aber da zeigt sich wieder einmal, daß der Deutsche zum Hamster wird, sobald es etwas umsonst gibt. Ich habe mehrere Leute gesehen, die die Enten gleich säckeweise fort- geschleppt haben. Gleichzeitig habe ich einige weinende Kinder gesehen, die ihre mit viel Mühe und Liebe dekorierte Ente nicht mehr finden konnten. Frage an das Publikum: Was, zum Teufel, tut man mit 30 oder 40 zusammengerafften gelben Plastikenten? |