Die Confiserie Gebaut für einen Online-Wettbewerb im
Jahr 2005 |
| Der Plan: Es soll eine feine
Konditorei entstehen, in der sich ein Drehteller mit
einer wilden Verfolgungsjagd befindet. Der Motor soll sich einschalten, sobald der Bau geöffnet wird. Dazu soll auch noch (weil es eine "runde" Bewegung ist) Walzermusik erklingen. Motor und Musik sollen auch wieder stoppen, sobald der Kasten sich schließt. |
Der Rohbau und die Technik
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| Die Baumaterialen - Viel Holz, ein Motor, ein 36-er-Kamm-Glockenspiel,
ein Unterbrecherschalter, Scharniere, Haken und Ösen, Winkel- und Eckeisen und jede Menge Schrauben und Nägel. Die Holzplatten haben wir uns im Baumarkt gemäß unserem Plan zurechtschneiden lassen. Zusätzlich werden wir auch dünne Styrodurplatten benutzen. |
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| Das Hauptgebäude entsteht. Wichtig ist, es sehr hoch
anzulegen, da wir unter dem Boden die Mechanik einbauen wollen. |
Wände und Rückseite sind stabil mit Winkel- und
Eckeisen fixiert. Zur Sicherheit sind die einzelnen Bretter auch festgenagelt. |
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| Der vordere Korpus. Er soll später aufgeklappt werden und eine Straßenszene zeigen | Die Front - auch wieder stabil zusammengefügt. |
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| Beide Bauabschnitte zur Probe aneinandergestellt. Alles passt. |
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| Einbau des Glockenspiels. Die Wippe ist so angebracht,
daß die Melodie (ein Walzer von Schostakowitsch)
erklingt, sobald der Korpus geöffnet wird. Das war nicht
ganz einfach und erforderte einige Probiererei. Gut, daß wir eine Wippe in Reserve hatten. An den Wänden entlang sitzen Sockel, auf denen später der Zwischenboden zu liegen kommt. |
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| Motor, Batterieclip und Unterbrecherschalter. Der Motor sitzt fest auf einem Sockel, man kann die Batterie leicht wechseln und der Motor beginnt zu arbeiten, sobald der Kasten sich öffnet. |
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Wir passen den Zwischenboden mit dem
Drehteller an. Der Zwischenboden liegt lose auf den
Sockeln, um |
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| Der Drehteller soll sich frei drehen können.
Außerdem soll er nicht auf den ersten Blick sichtbar
sein Zu diesem Zweck fügen wir weitere Holzblöcke ein, auf die später der Fußboden gesetzt wird. |
Einmal kurz anpassen. Sitzt. Also
können wir weiterbasteln. |
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| Die Beplankung des Fußbodens. "Beplankung"?
Aber ja, die Bretter stammen aus dem Sortiment für RC-Schiffsbau. |
Wichtig ist, sie auf die Blöcke zu kleben und danach
gut festzunageln. Die Stelle, an der sich der Drehteller befinden wird, muss ausgespart werden. |
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| Fußboden und Drehteller sind angepasst. Die dünnen
Planken kann man hervorragend kappen und schleifen. |
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Nun sitzt auch der Deckel fest auf dem Korpus auf. Die Innenseite ist weiß lackiert. |
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| Um ein einheitliches Bild herzustellen, sind Planken und Drehteller ebenfalls weiß lackiert. | Genauso verfahren wir mit den Decken- und Zierleisten. |
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| Die Wände sind mit Papier aus dem Bastelladen
tapeziert. Wichtig: Die Tapete reicht tiefer herab als die Zierleisten. Denn diese sollen knapp über dem Zwischenboden abschließen. |
Stellprobe. Der Zwischenboden muss
sich ohne zu blockieren in den Korpus schieben lassen. |
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| Die Frontseite. Sie besteht aus einem Schaufenster (mit
Wand) von MINIMUNDUS, einer Ladentür (ebenfalls MINIMUNDUS) und einer zugeschnittenen Holzplatte. Das dient der Stellprobe, denn aus der Styrodurplatte (vorn) werden noch quadratische Gehwegplatten geschnitten. |
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| Die Schaufesnsterscheibe (echtes Glas) bekommt ihre Aufschrift. Ein Computerausdruck dient als Schablone. |
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| Eine entsprechend zurechtgeschnittene Styrodurplatte
fasst die Tür ein und dient als Verbindung zur Schaufesnterwand. |
Der Gehweg entsteht. Auch hierfür musste eine Styrodurplatte herhalten. In Rechtecke geschnitten und aufgeklebt. |
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| Jetzt fügen wir beide Teile mit Scharnieren zusammen.
Die Seite, an der wir den Korpus öffnen wollen, ist mit
Haken und Ösen verschlossen. Nachdem das erledigt ist,
verkleiden wir den gesamten Kasten (ohne die Frontseite) mit blauem Filz. Dann sieht man die vielen Eisen, Schraubenköpfe und Nägel nicht mehr. Sieht sehr viel besser aus, als wenn man einfach drübergemalt hätte. |
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| Wand und Gehwegplatten sind bemalt.
Der Gehweg soll regennass wirken. Die Tür lässt sich übrigens öffnen. |
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| Um das "Regenthema" weiter auszubauen,
haben wir eine weitere Spieluhr eingebaut und sie als
Trafokasten (bestehend aus Styrodurplatten) getarnt und
mit Postern beklebt. Wenn man die Kurbel betätigt, erklingt RAINDROPS KEEP FALLING ON MY HEAD. |
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| Noch einmal ein Blick auf die Technik: Noch fehlt der
Stopper für die Wippe des Glockenspiels. |
Dazu dient der Pappkern einer Küchenpapierrolle.
Beim Schließen des Teiles drückt die Rolle die Wippe in die "Aus-Position". Wichtig: Das funktioniert NUR, wenn der "Stopper" eine runde Oberfläche hat. |
Die Innenausstattung
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| Kein Laden ohne Einrichtung. wir haben uns für zwei
Bausätze von MINIMUNDUS entschieden. Nämlich einen Tresen (mit Glasboden und -Front) und einen Schrank. |
Nach dem Zusammenbau haben beide Möbel einen
einheitlichen Anstrich bekommen, der farblich zum Haus passt. |
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| Für die Innen- und Außendeko haben wir im Internet nach Bildern gesucht. Zusätzlich haben wir auch Trading Cards in Bilderrahmen gesteckt. |
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| Jetzt muss noch Ware her. Kuchen. Pralinés.
Schokolade. Alles was süß ist und so richtig ungesund.
FIMO ist hierfür ideal. Es kommt bereits in den
richtigen Farben, lässt sich sehr gut kneten, mischen und ausstechen UND wird dann ganz stilecht gebacken. Alles andere bekommt man, wo immer Zubehör für Puppenhäuser verkauft wird. |
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Und dann wird die Ware unwiderstehlich präsentiert. |
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Auch der Tresen ist fertig bestückt. |
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| Jetzt fehlt nur noch die Schaufensterdeko |
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